Geschichte

Neue Parteistrukturen

Im Jahr 1974 fand im Saarland eine umfassende Gebiets- und Verwaltungsreform ihren Abschluss. Bis dahin umfasste die politische Gliederung des Saarlandes 345 selbständige Gemeinden, wobei in jeder dieser Gemeinde auch ein eigenständiger Ortsverband der CDU bestand. Organisatorisch waren diese Ortsverbände in zehn Kreisverbänden zusammen geschlossen, die zusammen den Landesverband der CDU Saar bildeten.

Nach der Gebiets- und Verwaltungsreform von 1974 wurden die 345 selbständigen Gemeinden zu 52 größeren kommunalen Einheiten zusammengefaßt. Als Konsequenz daraus richtete die CDU-Saar 1977 – analog zu den Statuten der Bundes-CDU – 49 Stadt- und Gemeindeverbände und für Saarbrücken 4 Stadtbezirksverbände ein, behielt jedoch ihre 345 Ortsverbände als kleinste organisatorische Einheit bei.

Fürth

Lautenbach

Mainzweiler

Ottweiler

Steinbach

Der CDU Ortsverband Ottweiler bildete nun gemeinsam mit den Ortsverbänden Mainzweiler, Steinbach, Fürth und Lautenbach den neuen CDU Stadtverband Ottweiler. Bereits in den 60er Jahren hatte die Satzung der CDU Saar mit dem sogenannten „Amtsverband“ ein Parteiorgan vorgesehen, das zwischen den Ortsverbänden und dem Kreisverband angesiedelt war. Bis zum Jahre 1969 war Ottweiler Mitglied eines solchen Amtsverbandes mit dem Namen „Wiebelskirchen-Ostertal-Ottweiler“.

Die neue Partestruktur brachte auch den Wechsel an der Spitze des Ortsverbandes: In der Mitgliederversammlung am 16. Oktober 1975 wählten die Mitglieder den damals 32 Jahre alten Willi Wälder zum neuen Vorsitzenden. Er übernahm das Kommando von Franz Josef Hirschmann, der zum ersten Vorsitzenden des neuen CDU-Stadtverbandes gewählt worden war. Im Jahre 1976 verstarben der  Gründungsvorsitzende Karl Dengel und der Schatzmeister Franz Kraft, der dieses Amt fast 16 Jahre lang ausgeübt hatte.

9-Kraft

Franz Kraft, wie man ihn kannte

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